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Roger Schmidt fehlen noch zwei Siege für ein „fantastisches Ende”

, Christoph Pichler

Roger Schmidt fehlen noch zwei Siege für ein „fantastisches Ende”

Salzburgs Kicker wollen ihren Coach unbedingt mit dem Double verabschieden.

Foto: Red Bull/gepa

Noch zwei Siege fehlen Roger Schmidt, um auch noch das dritte Saisonziel der Salzburger Fußball-Bullen zu erreichen, bevor er sich endgültig Richtung Leverkusen verabschiedet. Mit dem Erste-Liga-Siebten Horn ist die vorletzte Hürde auf dem Weg zum Double zwar laut Papierform niedrig, umso größer ist aber die Gefahr, den Gegner zu unterschätzen und sich am Mittwoch im Halbfinale des ÖFB-Cups (18 Uhr/live ATV) noch einmal kräftig zu blamieren.

Dass seine Kicker die Meisterfeier am Sonntag übertrieben haben könnten, glaubt Schmidt jedenfalls nicht. „Wir haben gewusst, dass wir drei Tage später ein schwieriges Cupspiel haben, deshalb haben wir nicht zu ausschweifend gefeiert", versichert der Deutsche, für den das Double ein „fantastisches Ende" seiner Zeit in Salzburg wäre.

Um in der Waldviertler Arena, die trotz Aufstockung auf 5500 Plätze in nur 30 Minuten ausverkauft war, bestehen zu können, fordert Schmidt eine ähnliche Leistung wie am Sonntag beim 4:0 gegen Ried. „Das war wieder Red Bull Salzburg. Wir haben wieder unser wahres Gesicht gezeigt und unseren Fußball auf den Platz gebracht" freute sich der Red-Bull-Coach.  Nun dürfe man auch in Horn „nichts dem Zufall überlassen", sondern müsse „von der ersten Sekunde an dokumentieren, dass wir das Spiel total ernst nehmen".

Schmidt selbst ging mit gutem Beispiel voran und beobachtete die Niederösterreicher höchstpersönlich bei ihrem letzten Liga-Spiel gegen den FC Liefering. Dabei sah er vor allem dominante „Jungbullen", die Horns Serie von acht Spielen ohne Niederlage mit einem 4:1 beendeten. Dennoch warnt Schmidt, dem Sadio Mané wieder zur Verfügung stehen dürfte: „Horn ist eine gute Erste-Liga-Mannschaft mit gefährlichen Spitzen. Wir werden dort nichts geschenkt bekommen."

Auch Horns Coach Willi Schuldes erwartet gegen die großen Bullen wieder eine bessere Vorstellung. „Wir haben weniger Druck als in der Meisterschaft und können befreit aufspielen", weiß der Trainer, der das Duell mit Österreichs Nummer eins vor allem genießen will. „Wir rechnen uns gar nichts aus, sind demütig und froh, unter den letzten vier Mannschaften zu sein", betont Schuldes: „Wir wollen so lange wie möglich die Spannung aufrechterhalten. Und in einem Spiel ist immer etwas möglich..."

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