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Sieg in Tirol soll Grödiger in Europa League bringen

, Christoph Pichler

Sieg in Tirol soll Grödiger in Europa League bringen

Adi Hütter will sich mit einem Sieg und auf Platz drei aus Grödig verabschieden.

Foto: Krug

Mit einem Sieg bei Schlusslicht Wacker Innsbruck will der SV Grödig noch Platz drei in der Abschlusstabelle der Fußball-Bundesliga und damit das letzte verbliebene Europacup-Ticket erobern. Allerdings muss man dabei auch auf Schützenhilfe hoffen.

So hat der Aufsteiger vor der 36. und letzten Runde zwar ebenso viele Punkte wie Titelverteidiger Austria auf dem Konto. Bei der Tordifferenz fehlen Grödig allerdings 18 Treffer auf die Wiener. Somit muss die Truppe von Adi Hütter im Abschiedsmatch des Trainers nur mehr Punkte einfahren als die Austria zeitgleich im Heimspiel gegen Sturm Graz. Also könnte sogar ein Unentschieden für das Europa-League-Ticket reichen.

Dennoch will man nicht mit einem Auge in die Generali-Arena schielen, sondern sich voll auf das eigene Match konzentrieren. „Wir können nur unsere Hausaufgaben machen und hoffen, dass das für Platz drei reicht", erklärt SVG-Manager Christian Haas, der selbst mit der Verpflichtung von Michael Baur als Hütter-Nachfolger eine wichtige Hausaufgabe rechtzeitig vor dem Entscheidungsmatch erledigt hat. „Wir haben uns da bewusst Zeit genommen, eine österreichische Lösung mit einem akribischen Arbeiter zu finden, und ihn schließlich auch bekommen. Jetzt können wir uns voll auf den Sonntag konzentrieren", betont Haas, der einen Ausrutscher von Austria Wien durchaus für möglich hält. „Vor zwei Jahren haben sie mit einer Niederlage gegen Sturm Graz Platz drei noch verspielt", erinnert der Grödiger an das Saisonfinale 2012.

Allerdings war damals die Austria vor dem letzten Match auf Platz vier gelegen und konnte durch die 1:3-Pleite in Graz die Admira nicht mehr überholen, die ihrerseits bei Meister Salzburg mit 0:2 verlor. Auf die leichte Schulter werden die Grödiger Schlusslicht Innsbruck aber nicht nur wegen dieser Geschichte keinesfalls nehmen, hat man doch zuletzt in Tirol mit 3:5 verloren und auch zu Hause zweimal nur Remis gespielt.

Diesmal sollte der Grödiger Fanblock in Innsbruck aber weit größer sein, denn von einer erweiterten „Muttertagsaktion" der Hausherren profitieren auch die Salzburger. Während Frauen und Kinder am Sonntag gratis ins Tivoli-Stadion dürfen, müssen Männer für einen Tribünenplatz lediglich einen Euro berappen. Und wer schnell genug wieder zurück in Grödig ist, kann nach dem Spiel mit der Mannschaft im Hotel Untersberg feiern...

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